Pfarreifest 2018

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Miteinander geht’s besser

Der Aufhänger des diesjährigen Pfarreisonntag-Gottesdienstes war ganz im Zeichen der vielen Komponenten, die ein Ganzes ausmachen. Leider machte die eine Seite vielen einen Strich durch die Rechnung. Das Wetter entschied sich für ein segensreiches Regenwochenende. So entschlossen die Verantwortlichen des Pfarreifestes die Feier in die Kirche zu verlegen.

Eröffnet wurde diese Feier durch den Gesang des Kirchenchores und die Begrüssung durch Christoph Beeler. Nach der Geschichte des Chinderfiir-Teams von Freunden, die einander beistehen, verabschiedete sich die Chinderfiir- Gruppe Richtung Pfarrsäli. Dort wurde die Geschichte altersgerecht vertieft. Zum Segen kamen die Kinder wieder zurück in die Pfarrkirche.

Christoph Beeler erklärte uns, dass Gott die Menschen nicht als Einzelkämpfer wollte. Er wünsche sich das Miteinander für uns Menschen. Einander beistehen, aber auch sich zu trauen, Hilfe anzunehmen oder einzufordern. Die Feier erreichte ihren Höhepunkt mit der Verabschiedung von Sakristanin Lisbeth Brunner. Sie lebte das Miteinander in jeder Feier, in jedem Gottesdienst in unserer Kirche. Lisbeths Wirken trug im Hintergrund zum Gelingen der kirchlichen Feiern bei. Ohne ihr Tun, ihre Vorbereitungen, ihr Mitdenken und Voraussehen wäre das Miteinander in vielen Fällen schwierig geworden. Sie war der Anker für die Ministranten. Dank ihr wussten sie immer was genau, wann geschehen musste. Liebevoll erklärte sie den Neuen ein „Drittes und …“ Mal den Ablauf der Liturgie. Sie war zur Stelle wenn jemand ein Taschentuch benötigte, wenn ein Ministrant plötzlich weisser als sein Kleid wurde, stets war sie gegenwärtig und strahlte Ruhe aus. Sie respektierte die verschiedenen liturgischen Vorstellungen, je nach Zelebrant. Sie sorgte für Ruhe und Ordnung. Koordinierte sämtliche Arbeiten in der Kirche, kannte jeden Winkel im grössten Haus der Gemeinde und konnte jede Heiligenstatue in eine Geschichte einbetten. Ja, die Kirche war ihr „Zuhause“. Sie nahm sich gerne Zeit für die vielen Besucher der Pfarrkirche. Sie war am Puls der Bevölkerung und konnte so viele gute Impulse auch weiterleiten. Lisbeth war das Miteinander wichtig, sie lebte es und war die gute Seele des Hauses. Wir lassen Lisbeth nicht gerne gehen, aber alle wünschten ihr mit einem Standing Ovation alles Gute für die Zukunft. Auch der gesamte Kirchgemeinderat liess es sich nicht nehmen, ihr persönlich zu danken und mit einem liebevoll ausgesuchten Präsent sich von ihr zu verabschieden. Den Platz von Lisbeth Brunner wird Sladjana Hofmann übernehmen. Sie wurde offiziell begrüsst und erhielt von Christoph Beeler symbolisch den Tabernakel-Schlüssel für ihre künftige Arbeit. Nach einem gelungenen Miteinander dankte Christoph Beeler allen Mitwirkenden und lud zum gemeinsamen Apéro ein.

Caroline Buholzer