Herzliche Verabschiedung von Chorherr Anton Stutz

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Die Pfarrei sagt Danke und Adieu

Der Gottesdienst von Maria Himmelfahrt am 15. August stand dieses Jahr nicht nur im Zeichen von Blumen und Kräuter, sondern ganz besonders im Adieu und Danke sagen an Chorherr Anton Stutz.

Nach fast 15 jähriger Tätigkeit in der Pfarrei Eschenbach wurde Chorherr Anton Stutz offiziell aus dem Dienst als mitarbeitender Priester mit Pfarrverantwortung verabschiedet.

In einer kurzen Laudatio schauten die Mitarbeitenden auf die 15 Jahre Zusammenarbeit zurück. In ihren Dankesworten kam das Wohlwollende, die Herzlichkeit, die grosse Toleranz und der Humor von Chorherr Anton Stutz zum Ausdruck.

Besondere Ehre erwies ihm der Kirchenchor mit der Orgelsolomesse von Haydn. Obwohl noch Ferienzeit, wurde eine Spezialprobe einberufen, um dem Gottesdienst zum Abschied einen sehr festlichen Rahmen zu geben. Es war eine Freude zu sehen, wie Chorherr Anton Stutz diesen musikalischen Leckerbissen genoss.

P. Alberich Altermatt O. Cist., Spiritual vom Kloster Eschenbach beehrte Toni Stutz mit seiner Teilnahme an dieser Feier.
Am Ende des Gottesdienstes dankte ihm Pfarreileiter Christoph Beeler-Longobardi für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr und Kirchgemeinderatspräsident Edi Unternährer im Namen des Kirchgemeinderates für das grosse Engagement für unsere Pfarrei. Edi wünschte ihm für die Zukunft die Gabe, auch an sich und seine Gesundheit zu denken. Zum Schluss richtete auch Chorherr Stutz Dankesworte an die Mitarbeitenden, die Sakristaninnen, die Ministranten und an den Kirchenchor für die gute Zusammenarbeit. Er sei stets gerne nach Eschenbach gekommen, versicherte er. Mit grossem Applaus wurde er von den zahlreichen Gottesdienstbesuchern verabschiedet.

Beim anschliessenden Apéro wurde die Gelegenheit für ein persönliches Adieu-Sagen rege benutzt. r.m.

Chilbi 2017

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Kilbi stand im Zeichen des Wassers

Die diesjährige Kilbi stand buchstäblich ganz im Zeichen des Wassers. Nach einem schönen Samstagabend am Eschenbacher-Fest, waren die Organisatoren am Sonntag gefordert. Öffnete doch der Himmel seine Schleusen und es regnete so, dass noch schnell Zelte und Schirme für die Gottesdienstbesucher aufgestellt werden mussten. Trotz schlechtem Wetter waren der Zulauf und das Interesse gross. Bis auf den letzten Platz im Trockenen war alles besetzt. Unser Priester Toni Stutz, mit unserem Gemeindeleiter Christoph Beeler begrüsste die Anwesenden. Judith Gerlach und Esther Herger unterstützten die beiden und so erlebten die Besucher einen bunten Familiengottesdienst mit Elementen für alle Altersstufen. Wie vorausgeahnt war das Thema der Feier das Wasser. Zog sich doch zur Freude der Kinder durch das Zelt ein kleiner „Bach“. Mit Gitarrenklängen begleitete Christoph Beeler die gesungenen Lieder und die 8-er Musik der Feldmusik, unter der Leitung von Bruno Stadelmann, vervollständigte die musikalische Umrahmung der Feier. Beim anschliessend offerierten Apero wurde das Neuste ausgetauscht und auf den diesjährigen Eschenbacher-Award angestossen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Trotz schlechtem Wetter waren die Kilbi-Stände gut besucht und die Attraktionen auf der Bühne mit grossem Applaus geschätzt. Für das tolle Engagement der Organisatoren, danken wir herzlich, genossen doch alle die traditionelle Kilbi.

Caroline Buholzer

Übergangsritual der 6. Klässler

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Engagement verdankt

Was wäre am Spagettiessen los gewesen, ohne die 6. Klässler? Das Frühstück nach der Roratefeier, alleine zu Hause gegessen, ohne die 6. Klässler. Am Dankeschön Abend der Pfarrei, Selbstbedienung, ohne die 6. Klässler. Das sind nur einige der Engagements der 6. Klässler. Unser Pfarreileben wird durch das alljährliche Helfen der 6. Klässler bereichert, aufgewertet und durch ihr freundliches und aufgestelltes Mithelfen positiv bestärkt. Darum ist es uns wichtig, am Ende der 6. Klasse allen Helfern und Helferinnen danke zu sagen. Bei einem gemütlichen Abend, in diesem Jahr im Pfarrgarten, geniessen alle die offerierte Wurst und das ungezwungene Beisammensein. Die Gelegenheit wird genutzt um in die Vergangenheit zu schauen, abzuschliessen mit der Primarschule und einen ersten Blick in die nahe Zukunft zu wagen. Das wunderbare Wetter lud zum Verweilen ein und spornte die jungen Teenager an ihre Kerzenteller besonders schön zu malen. Die Kerze werden sie am letzten Schultag traditionsgemäss von den 5. Klässlern erhalten. Es war toll mit euch, euer Einsatz, euer Engagement und eure Herzlichkeit. Wir wünschen euch alles Gute.

 Caroline Buholzer

Fronleichnam 2017

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Irgendwas ist immer los

Ja, da war was los an Fronleichnam beim Eingang zum Dösselen. Fleissige Helfer hatten alles vorbereitet, schön arrangiert, Schattenspender aufgestellt und den Altar mit frischen Blumen dekoriert. Die Feldmusik und die Fahnendelegationen in ihren Uniformen oder Trachten, waren auch parat. Es war ein schönes Bild und die Reihen der Bänke füllten sich mit Jung und Alt. Auch die Bewohner des Dösselen installierten sich auf den Balkonen und um 10.00 Uhr eröffnete Chorherr Toni Stutz nach dem Eröffnungsspiel der Feldmusik, den Gottesdienst. In seiner Predigt schwelgte er in vergangenen Zeiten, immer mit der Betonung, dass nicht unbedingt alles besser war. Aber was ihm in den vergangenen Jahren aufgefallen ist, dass Familien viel weniger Zeit zusammen am Tisch verbringen. Heute wird, je nach Termin, aus dem Kühlschrank gegessen, denn irgendwas ist immer los. Auch der sonntägliche Gang in die Kirche ist nicht mehr selbstverständlich, da die Zeit mit anderen Verpflichtungen gefüllt wird. Aber an diesem schönen Donnerstag haben viele Familien bewiesen, dass es ihnen sehr wohl wichtig ist, Gemeinschaft im Glauben mit der Pfarrei zu leben. Viele Erstkommunikanten mit ihren Familien besuchten die Feier. Zum Schluss lud die Kirchgemeinde alle Anwesenden zum Apero ein, der gerne bei den warmen Temperaturen angenommen wurde.

Caroline Buholzer

Unterwegs nach Einsiedeln, Kapelle Urswil oder Flüeli Ranft

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Pilgern, wallfahren – das kennen alle Religionen! „Das wandernde Volk Gottes“ – so ist der Ausdruck dafür in der biblischen Sprache. Im Mai waren auch Eschenbacher Pilger unterwegs.

Der Glaube an Gott, die Macht des Gebetes und das Vertrauen auf die Fürsprache der Heiligen sind Grundgedanken dazu und werden mit den vielfältigen Anliegen unseres Lebens verknüpft. Dieses Unterwegssein hat den Ursprung in den Bitttagen um Christi Himmelfahrt, den sogenannten Flurprozessionen.

Ende April machte sich eine Gruppe aus Eschenbach frühmorgens auf, um mit der Wallfahrtsgruppe aus Oberebersol nach Einsiedeln zu laufen. Der heftige Regen auf dem letzten Viertel des ca. 50 kilometerlangen Weges zeigte den Teilnehmenden lebensnah auf, dass nicht das Wie, sondern das Warum der tiefere Sinn dieses Unterwegs sein ist.

Auch der Einladung zu unserem jährlichen Pfarrei-Bittgang nach Urswil folgten einige Gläubige. Der Abend des 5. Mai war ein herrlich klarer Abend! Wer die Ruhe und Aussicht von der Kapelle kennt, weiss wie wohl das tut!

Kirche - weitsichtig handeln. Das war das Motto der Luzerner Landeswallfahrt am 6. und 7. Mai nach Einsiedeln. Ob mit Velo oder zu Fuss – auch da eine Gruppe aus Eschenbach, die diesen Weg mitmachten. Tolle Gespräche und herrliche Erfahrungen im Austausch mit Gleichgesinnten waren eine Bereicherung für die Teilnehmenden. Auch sie hat dieses Jahr der Regen reichlich eingeholt!

Der Flüeli-Tag der Erstkommunikanten am 13. Mai reiht sich in diese Geschichte ein.

Seit 2006 machen sich unsere Erstkommunikanten mit einer Begleitperson auf den Weg zu Bruder Klaus. Auf dem besinnlichen Weg von Sachseln hinauf nach Flüeli und hinunter in den Ranft werden auf verschiedene Weise unsere Sinne geschärft. Im fröhlichen oder ganz persönlichen Austausch, dem gemeinsamen Picknicken inklusive gespendeter Schoggi Muffins und dem Bestaunen des Geburts- und Wohnhauses von Bruder Klaus und seiner Familie wird dieser intensive Tag zu einer speziellen religiösen Erfahrung. Das Jubiläumjahr „600 Jahre Bruder Klaus“ bescherte uns auch das Erlebnis, diesen friedlichen Ort mit vielen andern WallfahrerInnen zu teilen. Und wir hatten ausser ein paar Regentropfen grosses Wetterglück!

Pia Reith